Die Fricke Gruppe

Die wichtigsten Meilensteine unserer Unternehmensgeschichte

So wie sich die Landwirtschaft jederzeit neuen Herausforderungen stellt, so hat sich auch die Fricke Gruppe im Laufe ihres Bestehens beständig weiter entwickelt. Seit ihrer Gründung im Jahre 1923 als kleine Dorfschmiede bis hin zum europäischen Dienst-leistungsunternehmen mit vielfältigem Angebot hat sich viel getan. Hier erfahren Sie mehr darüber.

Heute

Fricke Unternehmenszentrale Heeslingen Luftbild 2014Von der kleinen Dorfschmiede zur internationalen agierenden Fricke Gruppe hat die Zeit Fricke immer wieder neue Herausforderungen beschert. Heute sind in der Fricke Gruppe 2.048 Vollzeitmitarbeiter, hiervon 174 Auszubildende, an 56 Standorten in 21 Ländern beschäftigt.

 

 

2013 – Die Hofmeister & Meincke GmbH wird Teil der Fricke Gruppe

Hofmeister+MeinckeHofmeister & Meincke ist ein Bremer Traditionsunternehmen. 1908 von Friedrich Hofmeister und Richard Meincke gegründet, hat sich das Unternehmen im Laufe der über 106-jährige Firmengeschichte eine breite Kundenbasis aufgebaut und sich ständig weiterentwickelt. Heute zählt Hofmeister & Meincke mit bundesweit 15 Standorten zu den führenden Großhändlern auf dem deutschen Markt für Nutzfahrzeugteile und Fahrzeugbaukomponenten.

 

2012 – Eröffnung des neuen Logistikzentrums für GRANIT PARTS

GRANIT LogistikzentrumMit einer Größe von 124 Metern Länge und 86 Metern Breite erweitert das neue Logistikzentrum die Hallennutzfläche in Heeslingen um 20.000 Quadratmeter auf nun über 50.000 Quadratmeter. Ausgestattet ist die Halle mit modernste Lager- und Fördertechnik. Zu den technischen Highlights zählen ein automatischer Konsolidierungs- und Warenausgangspuffer sowie ca. 3,6 Kilometer neue Fördertechnik.

 

2006 – mehr Exklusivität, mehr Erfolg

Die beständige Mitarbeit am Erfolg für Fendt wird mit dem Vertrauen des Herstellers belohnt. So wird Fricke Landmaschinen Heeslingen zur exklusive Vertretung für Fendt im Elbe-Weser Gebiet. Die positive Gesamtentwicklung der Gruppe hält an und bestätigt Fricke, sein Angebot weiter auszubauen.

2005 – fortschreitende Internationalisierung

Mit der Gründung eigener Standorte für GRANIT PARTS in Belgien, Frankreich und England wird die Internationalisierung fortgesetzt. In der Schweiz, Dänemark und Irland wird mit exklusiven Importeuren zusammengearbeitet.

2004 – Granit in Polen und Italien

Die Vertriebstrategie von GRANIT PARTS in Italien und Polen verlangt nach neuen Standorten im jeweiligen Land. Zeitgleich wird die Hallenfläche in Heeslingen um weitere 3.600 Quadratmeter erhöht.

2003 – mehr Quadratmeter

Ein erweitertes Sortiment macht es mal wieder notwendig, die Lagerflächen des Zentrallagers in Heeslingen zu erweitern. Kurz darauf wird durch den Neubau von zwei Hallen die Gesamtfläche des ohnehin schon beeindruckend großen Zentrallagers um weitere 4.500 Quadratmeter erhöht. Ob das wohl reicht?

2002 – das Nutzfahrzeuggeschäft boomt

2002Ob DAF oder FIAT – beim Nutzfahrzeuggeschäft sind die Kapazitäten in Heeslingen fast vollständig ausgeschöpft. Auch hier stellt sich die Frage, ob man mit einem weiteren Standort reagiert. Wenig später wird in Bremerhaven der Neubau einer hochmodernen Nutzfahrzeugwerkstatt fertig gestellt.

2001- Herausforderung Logistik

Der Handel mit Ersatzteilen – insbesondere mit GRANIT PARTS – ist erfolgreich, bringt aber gleichermaßen logistische Herausforderungen mit sich. In Heeslingen wird eine neue Logistikhalle für GRANIT PARTS eingeweiht und das Betriebsgelände um 20.000 Quadratmeter erweitert. Und nicht nur das: Der Handel mit GRANIT Ersatzteilen wird durch die Gründung von Niederlassungen in den Niederlanden und Österreich ausgebaut.

2000 – Hallo Lamstedt!

Und wieder wird die Standortpolitik überprüft. Mit der Einrichtung eines weiteren Landmaschinenbetriebes in Lamstedt im Kreis Cuxhaven wird in Norddeutschland ein weiterer Servicestützpunkt geschaffen und mit ihm weitere 8 Arbeitsplätze.

1999 – Platz, Platz, Platz!

An Baustellen hat man sich in Heeslingen so langsam gewöhnt. Bedingt durch das Wachstum in allen Bereichen werden hier neue Lagerhallen und zusätzliche Büroflächen geschaffen.

1998 – mehr Standorte

Zu einem erfolgreichen Landtechnikunternehmen gehört auch ein flächendeckendes Servicenetz. Mit der Übernahme eines Landmaschinenbetriebes in Winsen/Luhe erweitert Fricke seine Standortkompetenz in Niedersachsen. Dort sind jetzt 10 Mitarbeiter beschäftigt.

1997 – gute Beziehungen in Osteuropa

Mehr als 20 Jahre unterhält Fricke nun gute Beziehungen zu Polen. Sei es in der Produktion oder dem Vertrieb. Um die langjährigen Kontakte zum polnischen Absatzmarkt zu erweitern, wird in Mragowo die Firma Fricke Maszyny Rolnicze gegründet. Hier sind wir seit 1999 zudem exklusiver John Deere Händler.

1996 – Fricke baut auf den Osten

Auch in den neuen Bundesländern zählt Fricke auf treue Kunden und guten Service. Während alle noch über die Osterweiterung schimpfen, übernimmt das Unternehmen Verantwortung und setzt auf einen konsequenten Aufbau im Osten. Im Gewerbegebiet der Kreis- und Hansestadt Demmin wird ein neuer Betrieb gebaut. Weitere Stützpunkte in Züssow und in Anklam kommen hinzu.

1993 – Zwei wichtige Vertretungen

Mit der Übernahme der DAF und FIAT Lkw-Vertretung erweitert die Fricke Gruppe ihr Portfolio erneut. Nutzfahrzeuge und Transporter passen gut in die Gesamtstrategie. Mit dem Bau eines neuen modernen Lkw-Service-Stützpunktes in Heeslingen kann das Unternehmen dem Markt erneut ein hervorragendes Angebot machen.

1992 – erneute Staffelübergabe

Es ist an der Zeit – Wilhelm Fricke zieht sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurück. Die Firmenleitung wird auf seinen Sohn Hans-Peter Fricke und den Partner Holger Wachholtz als weiteren Geschäftsführer übertragen. Die beiden bringen wichtige Neuimpulse in das Unternehmen ein.

1991 – Familie bleibt Familie

Beständiges Wachstum ist eine Sache, ein inhabergeführtes Unternehmen eine andere. Wilhelm Fricke liegt viel an beidem. So motiviert er seine Tochter Christa und seinen Schwiegersohn, mit in den Familienbetrieb einzusteigen und anzupacken. Wenig später wird das Fricke Zweirad- und Rasenmähercenter in Heeslingen auf beide übertragen und aus der Unternehmensgruppe ausgegliedert.

1989 – Geschichte wird geschrieben

Im Januar 1989 tritt Hans-Peter Fricke in das Unternehmen ein. Als gegen Ende des Jahres die Mauer nach mehr als 28 Jahren ihren Schrecken verliert, bemüht sich Fricke um einen geeigneten Standort in den neuen Bundesländern. In Vorpommern, genauer gesagt in Wotenick bei Demmin wird eine ehemalige LPG-Werkstatt gefunden und mit sechs Monteuren übernommen. Der Grundstein für das Geschäft in Ostdeutschland ist gelegt und wird nur ein knappes Jahr später durch die Gründung der Fricke Landtechnik GmbH besiegelt.

1987 – Schulterschluss und Wachstum

Neue Impulse schafft man durch Partnerschaften und Übernahmen. Mit der Übernahme des in Harsefeld ansässigen Traditionsunternehmens Tobaben Landmaschinen erweitert Fricke seine Kapazitäten und sein Einzugsgebiet. Neue Hallen errichtet, mehr Kunden betreut und das Team wächst erneut.

1973 – Neu und Gebraucht gehören zusammen

1973Um den Absatz gebrauchter Landtechnik zu steigern, sucht das Unternehmen beständig neue Märkte. Erste Kontakte mit Polen werden geknüpft und schon bald können neben dem Verkauf gebrauchter Landtechnik (bis zu 100 Waggons pro Jahr) auch Aufträge für die Produktion von Wiesenwalzen an die polnische Industrie vergeben werden. Die Qualität der Produkte erreicht schnell westlichen Standard, so dass das Unternehmen heute auch Wieseneggen, Kreiselmäher und landwirtschaftliche Anhänger bauen lässt.

1972 – Die Sache mit den Ersatzteilen

1972Die Einstellung der Hanomag Schlepperproduktion bedeutet einen herben Einschnitt für das mittlerweile große Unternehmen. Doch Wilhelm Fricke erkennt erneut eine neue Möglichkeit, neue Geschäftsbereiche zu erschließen. Er kauft große Mengen von Ersatzteilen aus der ausgelaufenen Hanomag-Produktion auf und baut das Sortiment aus. Durch die Hanomag- Ersatzteile wird das Unternehmen weltbekannt.

1967 – Die 1. Heeslinger Landmaschinenschau

1967„Zeig‘, was Du kannst, zeig‘, was Du hast“. Beim ersten Tag der offenen Tür stellt Wilhelm Fricke seiner Kundschaft den Betrieb, seine Handwerker und natürlich seine „Stars“, die modernen Landmaschinen, vor. Seine Landmaschinenschau ist ein voller Erfolg und findet noch heute jährlich statt.

1959 – Es geht voran

1959Das bereits im Vorjahr erworbene Grundstück von 6000 Quadratmetern wird mit Werkstätten, Ersatzteillager und Büro erbaut. Im Juli bezieht man die neuen Flächen mit nunmehr 25 Beschäftigten.

1958 – Findigkeit und Erfolg

Wilhelm Fricke enttäuscht seine Partner nicht. Mit dem Verkauf der ersten Claas Mähdrescher beteiligt er sich am innovativen Erntemarkt und verdrängt die alten Mähbinder und Dreschmaschinen. Und nicht nur das. Findig, wie Wilhelm Fricke ist, findet er einen zusätzlichen, durchaus lukrativen Absatzmarkt für Mähbinder: Venezuela. Den daraus resultierenden Erfolg nutzt Wilhelm Fricke, um dringende Erweiterungen des Unternehmens sicher zu stellen. Es geht schließlich darum, den Service für die immer größer werdenden Maschinen zu gewährleisten.

1953 – Schicksalsschlag und Staffelübergabe

Dietrich Fricke erliegt nach langem Kampf einer schweren Krankheit. Der gerade 23-jährige Wilhelm Fricke übernimmt den Familienbetrieb. Obwohl just aus der Berufsausbildung entlassen, hat sich der hohe Anspruch von Fricke und die exzellente Qualität der Heeslinger herumgesprochen. Namhafte Landmaschinenhersteller vertrauen dem jungen Mann und übertragen ihm ihre Vertretungen.

1948 – dem Unbill trotzen

Die neuen Arbeitsräume der Frickes werden unter schwierigsten Bedingungen in Betrieb genommen. Doch die Familie hat Visionen. Mit der Währungsreform erweiterte Dietrich Fricke sein Geschäft. Landmaschinen und der Schlepper gehören jetzt zum Angebot. Insbesondere landwirtschaftliche Anhänger und gummibereifte Ackerwagen sind gefragt und werden nun in Heeslingen hergestellt. Man braucht Hilfe und erweitert die Belegschaft auf 10 Angestellte. Für damalige Verhältnisse schon eine respektable Unternehmensgröße.

1947 – Die knappe Nachkriegszeit

Der Neubeginn nach dem Krieg ist hart. Doch Dietrich Fricke bleibt beharrlich. Auch sein Sohn Wilhelm packt mit an. Zu tun gibt es reichlich. Allein an Material fehlt es. Mit Organisationstalent und Tatkraft planen die beiden, eine neue, fast 240 Quadratmeter große Halle zu errichten.

1933 – die ersten Früchte

1933Die Beharrlichkeit, aber auch der Fleiß und die Gewissenhaftigkeit von Dietrich Fricke zahlen sich aus. Längst hat sich herumgesprochen, das der junge Mann aus Heeslingen gute Arbeit pünktlich liefert. Dietrich kann Mitarbeiter einstellen. Gleich fünf an der Zahl. Auch die Werkstatt wird zu klein. Mit 140 Quadratmetern ist der nächste Werkraum schon ansehnlich.

1923 – wie Alles begann

1923So etwas nennt man Gründergeist. Mit geliehener Feldschmiede und Amboss legt Dietrich Fricke den Grundstein für das Unternehmen. Der 26 Jahre junge, frischgebackene Schmiedemeister bezieht eine kleine Werkstatt in Heeslingen und bietet seine Dienste der umliegenden Landwirtschaft an.

Steckbrief

Gründung:
1923
Geschäfts-leitung:
Hans-Peter Fricke
Holger Wachholtz
Mitarbeiter:
2.072 Vollzeitmitarbeiter
174 Auszubildende
Standorte:
56 Standorte in 21 Ländern